Vor ziemlich genau 28 Jahren, am 26.01.1988, scheiterte die eidgenössische Volksinitiative ‘zur Hundekotentfernung auf öffentlichem Grund’ bereits im Sammelstadium. Sie war die erste und letzte Initiative, die ich je eigenhändig unterzeichnet habe. Die Volksinitiative gegen die widerliche Hundescheisse verlangte kurz und bündig:

Die Bundesverfassung wird wie folgt ergänzt:

Art. 24octies (neu)

  1. Die öffentlichen Anlagen, Spielwiesen, Parks, Sandkästen und Gehwege, die der öffentlichen Nutzung dienen, dürfen nicht als Hundetoiletten benützt werden.

  2. Der Hundebesitzer, der diese Vorschriften nicht befolgt, wird mit einer Verzeigung und Busse bis 1'000 Franken, im Wiederholungsfalle bis 5'000 Franken bestraft.

  3. Bei mehrmaliger Wiederholung kann die Hundehaltung bis zur Dauer eines Jahres untersagt werden.

Mike Konia

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